Lagerbestände

Lagerbestände um 10 % reduzieren

 

Aufgabe / Problemstellung

Durch marktnahe Planung sollen Überbestände im Lager zu vermieden werden. Die Produktionsdaten müssen dazu aus SAP extrahiert und – nach Änderung der Plandaten durch Auslandsgesellschaften – wieder an SAP zurück übertragen werden.

Ergebnis unserer Lösung

  • Reduzierung des Lagerbestands um ca. 10%, dadurch
  • Wegfall der Kapitalbindung durch Überbestände i.d. Lagerhaltung
  • marktnahe und flexible Produktionsplanung
  • Qalitätsverbesserung, ohne personelle Ressourcen zu binden

Erzielte Effekte

ja Personaleinsparung ja Kostensenkung ja kürzere Durchlaufzeit
ja Qualitätsverbesserung ja Vereinfachung ja Integration

Unternehmen

International agierender Markenartikler.

Ausgangssituation beim Kunden:

  • In (zumeist monatlichen) Abständen sollen den Auslandsgesellschaften aktuelle Produktionsplanungsdaten aus SAP übermittelt werden.
  • Die Auslandsgesellschaften verfügen nicht über SAP.
  • Die Zahl der Auslandsgesellschaften variiert.
  • In einem Programmlauf sollen die Daten für alle Auslandsgesellschaften und alle Produktionsstätten (Werke) verarbeitet werden.
  • Die Daten müssen in unterschiedlichen Abteilungen für unterschiedliche Artikelserien erzeugt werden können.
  • Die Auslandsgesellschaften melden den geänderten Bedarf zurück. Er soll nach Prüfung automatisch nach SAP rückübertragen werden.
  • Es werden Planungsdaten für unterschiedlich viele Monate (min. 3, max. 24) benötigt.
  • Daten für Monate, für die die Produktionsplanung bereits abgeschlossen ist, sind zu Informationszwecken auszuweisen, dürfen aber nicht mehr verändert werden.

Unsere Lösung / Umsetzung:

  • In SAP wurde für den Ex- und Import der Produktionsdaten je eine Schnittstelle programmiert. Die Bereitstellung erfolgt als Textdatei.
  • Alle Auslandsgesellschaften verfügen über MS Excel (min. Version 5.0.), deshalb können die Daten per Excel-Arbeitsmappe ausgetauscht werden.
  • Die Speicherorte sowie weitere Spezifikationen für die Verarbeitung wurden so definiert, daß sie ohne Programmänderung anzupassen sind.
  • Alle Verarbeitungsroutinen sind in einer separaten Excel-Arbeitsmappe (AddIn, d.h. Template als Makrocontainer) gespeichert.
  • Für Ex- und Import ist jeweils nur ein Programmaufruf erforderlich (Stapelverarbeitung gekoppelt an Ordnerinhalt).
  • Produktionsdaten für abgeschlossene Zeiträume sind gegen Veränderung geschützt.
  • Die Angaben zu Produktionsstätten werden verdeckt gespeichert, da nur für die korrekte Rückübertragung relevant.
  • Während der Verarbeitung laufen Fehlerprotokolle mit.