Von Access zu SQL Server

Wenn Access alleine nicht mehr reicht…

 

Die Grenzen von Access

Eine reine Access-Lösung eignet sich maximal für ca. 10-20 Benutzer- Innen – durchschnittlich intensives Arbeiten und lokale Nutzung vor- ausgesetzt.

Risikofaktoren

Höhere Nutzerzahlen, sehr intensive Nutzung und (schreibende) Zugriffe von entfernten Standorten aus führen zu Abstürzen und Defekten. Ursache: Access ist eine Desktop-Datenbank und als solche für wenige Anwender und moderate, lokale Nutzung konzipiert.
Typischerweise werden Access-Datenbanken (Back-Ends) auf dem Fileserver abgelegt, auf dem die (Office-) Dateien liegen. Die hohen Zugriffsfrequenzen auf solche Fileserver können dazu führen, dass die Datenströme in Spitzenzeiten abreißen – mit fatalen Folgen für Accessdatenbanken.
Was für den Fileserver gilt, trifft beim Remote-Zugriff in besonderem Maße zu: Es besteht ein erhöhtes Risiko für den Abriss der Datenströme. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass Access-Daten nicht remote genutzt werden sollten.

 

Die Vorteile eines SQL Servers

  • Es können viele Benutzer gleichzeitig arbeiten.
  • Große Datenmengen werden problemlos verwaltet.
  • SQL Server verfügt über ein differenziertes Sicherheitssystem.
  • Die Daten können im Intranet/Internet verfügbar gemacht werden.
  • Es gibt eine kostenlose Version für Arbeitsgruppen und kleine Unternehmen.
  • Durch Access als Oberfläche entfällt zusätzlicher Schulungsbedarf.

Die gewohnte Access-Oberfläche bleibt!

Microsoft hat Access so konzipiert, dass es große Datenbankserver wie SQL Server nutzen kann. Sie brauchen also nicht auf Access als gewohnte Arbeitsumgebung zu verzichten; lediglich Ihr Datenbestand muss in eine leistungsfähige und stabile Umgebung portiert werden.
 

Planung der Migration

Nutzen Sie unsere Erfahrung bei der Migration von Access zu SQL Server. Wir kennen nicht nur die Fallstricke, sondern wissen auch, wie man Access im Zusammenspiel mit SQL Server richtig schnell macht.
 
Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin (040.970 735 50, wochentags von 10 – 19 Uhr) oder per » Kontaktformular.
 

Zusatzinformationen

Das – in der Praxis häufig anzutreffende – Minimalkonzept sieht so aus, dass die Datenhaltung in SQL Server erfolgt (Back-End) und die Oberfläche sowie die gesamte Programmlogik in Access (Front-End) realisiert ist.

Oft wird bemängelt, dass SQL Server als Back-End nicht die erhoffte Verbesserung der Arbeitsgeschwindigkeit gebracht hat – teilweise sind die Datenbankanwendungen anschließend sogar langsamer.

Uns wundert das nicht. Der Fehler liegt im falschen Konzept. Der Nachteil der Minimallösung ist, dass weiterhin hohe Datenmengen über das Netz gehen. Zusätzlich kostet der Datenbankserver Kapazität.

Die Verlagerung z.B. von Abfragen aus dem Front- in das Back-End reduziert die Netzwerklast ganz erheblich, denn die Menge der Daten, die an das Front-End übertragen werden müssen, ist deutlich geringer. Zudem führt SQL Server Abfragen (Views, Stored Procedures) erheblich schneller aus.

Zusätzlich ist darauf zu achten, dass SQL Server schnell erkennt, ob Daten, die zur Änderung abgerufen wurden, auch wirklich geändert worden sind.

Nebentabellen, die sich sehr selten ändern, müssen nicht zwingend aus dem Back-End eingebunden werden. Es reicht vielfach, eine Kopie der Originaldaten im Front-End zu speichern und bei Anwendungsstart zu aktualisieren.